Jobbörse für Geflüchtete

Erfolgreiche Premiere

26. Februar 2019 Ruth Henn

Der Hürther Bürgermeister Dirk Breuer eröffnete die Veranstaltung, während der sich Unternehmen aus Zeitarbeit, Pflege, Industrie und Handwerk mit konkreten Stellenangeboten präsentierten. „Die Atmosphäre war richtig lebendig, so dass es allen Seiten leichtfiel, Kontakte zu knüpfen“, berichtet Nüdling. Zum Angebot zählten einige Ausbildungsplätze und Stellen, für die Berufserfahrung notwendig war. Auch Jobs, die ohne Vorkenntnisse ausgeübt werden können, gehörten dazu.

Von jungen Leuten bis hin zu Akademikern
Dies passte zum Publikum: Das Alter der Geflüchteten reichte von 18 Jahren bis hin zu 40 Jahren. Die Suchenden – viele begleitet von ihren ehrenamtlichen Jobpaten - schauten mit unterschiedlichen Voraussetzungen nach einer Stelle. „Während die jungen Leute natürlich eher auf einen Ausbildungsplatz hofften, suchten die Erfahrenen – darunter auch Akademiker – Stellen, auf denen sie ihre Kompetenzen einbringen können“, schildert die Engagementförderin, die bedauerte, dass nicht mehr Ausbildungsplätze zur Verfügung standen.

Vielversprechende Kontakte
Doch die Rückmeldungen der Beteiligten zeigten, dass dies einer der wenigen Kritikpunkte an der Premierenveranstaltung war. Vielmehr äußerten sich die vertretenen Unternehmen sehr zufrieden mit den geknüpften Kontakten, die als vielversprechend eingeschätzt wurden. Nur ein Unternehmer bedauerte in der Feedback-Runde, dass er den von ihm gesuchten Ingenieur nicht gefunden habe. Doch auch hier kam es schließlich zum Erfolg: Es war ein Ingenieur unter den Flüchtlingen, der sich aber an diesem Stand nicht informiert hatte. Die beiden haben dann im Anschluss noch miteinander gesprochen. Das Orga-Team um Katharina Nüdling hat daraus gelernt: „Bei der nächsten Jobbörse werden wir gleich auf dem Lageplan auch das genaue Angebot der Firmen vermerken, damit jeder direkt weiß, was zu ihm passt“, erläutert Nüdling