Zukunft aktiv gestalten

#Update: Rund 270 Teilnehmer diskutierten über die Zukunft der Kirche

5. April 2019 Ruth Henn

Offener Austausch
„Im Mittelpunkt sollte der offene Austausch auch über kritische Themen stehen“, erläutert Engagementförderin Annette Kleinertz, die als Mitglied des Pastoralteams die Veranstaltung mit organisiert und die Öffentlichkeitsarbeit mit gesteuert hat. Dazu bekamen die Gäste ausreichend Gelegenheit. Nach einer kurzen Begrüßung durch Pastoralreferent Robert Sins und einem einleitenden Impuls von Vera Krause, Leiterin der Diözesanstelle für den Pastoralen Zukunftswegs, arbeiteten die Besucher in kleineren Gruppen an ihren Anliegen und Wünschen.

Lebendige Gemeinde vor Ort erhalten
Dabei spielte die Diskussion über Themen wie sexueller Missbrauch eine wichtige Rolle. Der Blick der Teilnehmer – darunter aktive Gemeindemitglieder wie auch Menschen, die überlegen, aus der Kirche auszutreten – richtete sich aber vor allem auf die Gemeinden vor Ort. „ Hier zeigte sich, dass die Menschen nach liturgischen Formen suchen, um weiterhin gemeinsam Gottesdienst zu feiern“, berichtet Kleinertz.

Liturgische Vielfalt gewünscht 
So gehörte zu den häufig genannten Wünschen die Möglichkeit, in Gemeinden, in denen nicht mehr jeden Sonntag Heilige Messe gefeiert wird, andere liturgische Formen zu ermöglichen. Zudem diskutierten die Teilnehmer über die Art der Liturgie: „Viele vermissen die Fröhlichkeit und Leichtigkeit, die ja in der Frohen Botschaft stecken“, fügt Kleinertz hinzu.

Wünsche werden wahrgenommen
Alle Wünsche und Kritikpunkte sammelte das Pastoralteam ein, das sich zum Abschluss einer großen Fragerunde stellte. „Dann haben wir unseren Besuchern ein ‚Nutzerversprechen‘ gegeben: Wir sortieren jetzt alle Punkte nach Themen und besprechen diese gemeinsam während der nächsten Veranstaltung“, verspricht Kleinertz.

Es geht weiter
Der nächste Termin steht bereits fest: Am 23. Mai 2019 ist das nächste „#update“ fällig, nur der Ort wird noch gesucht – es bedarf eines größeren Raumes.